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Fotos von Juan Guaido mit Drogen-Bossen aufgetaucht

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Von dem von den USA unterstützten Kandidaten für die Machtübernahme in Venezuela, Juan Guaidó, sind kompromittierende Fotos aufgetaucht.

Caracas, 13. September (WNM) – Juan Guaidó, der venezolanische Politiker, der den regierenden Präsidenten Nicolás Maduro stürzen möchte, ist laut dem britischen Guardian wegen kompromittierender Fotos unter Druck geraten. Die Fotos, die ein Menschenrechtsaktivist auf Twitter gepostet hat, zeigen den von den USA unterstützten Politiker im Wald mit zwei kolumbianischen Paramilitärs.

In einem Interview am Freitag bestätigte Guaidó zwar die Echtheit der Bilder, versuchte jedoch ihre Bedeutung herunterzuspielen. Immerhin zeigt sich Guaidó neben zwei Mitgliedern der kolumbianischen kriminellen Bande , die die „Rastrojos“ genannt wird und deren Repräsentanten als El Brother und El Menor identifiziert wurden. 

Der Guardian, bisher kein Feind des Jung-Politikers, beschreibt die Drogen-Händler allerdings mit wenig schmeichelhaften Worten: „Die Rastrojos sind eine Gruppe von Drogenhändlern paramilitärischer Herkunft, die auf beiden Seiten der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela tätig sind. Neben dem Kokainhandel betreiben sie illegalen Bergbau, entführen Lösegeld und erpressen.“

Die Fotos scheinen am 22. Februar aufgenommen worden zu sein, als Guaidó einen illegalen Grenzübergang benutzte, um sich über Venezuelas Westgrenze nach Kolumbien zu schleichen und an einem Live-Aid-Konzert in der Stadt Cúcuta teilzunehmen.

„Ich habe an diesem Tag Hunderte von Fotos gemacht“, sagte Guaidó dem kolumbianischen Sender Blu Radio. „Es war schwer zu wissen, wer nach einem Foto gefragt hat. Wenn Sie diese Fotos falsch interpretieren, müssen Sie das Spiel des Maduro-Regimes spielen. „