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Credit Suisse unter Schock nach Selbstmord eines Privatdetektivs

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Nach dem Selbstmord eines Privatermittlers steht die Credit Suisse unter Schock.

Zürich, 1. Oktober (WNM) – Die Credit Suisse steht wegen des offensichtlichen Selbstmords eines Sicherheitsberaters unter Schock. Der Betreiber einer kleinen Detektei war in einen Wirtschaftsspionageskandal verwickelt, der am Dienstag auch zum Rücktritt seines Chief Operating Officers führte. Der Mann soll sich erschossen haben, weil die von der CS beauftragte Überwachung eines Managers aufgeflogen war.

Der Selbstmord des Beraters, der als Vermittler zwischen der Credit Suisse und einem privaten Ermittlungsunternehmen fungierte, setzt den in Zürich ansässigen Kreditgeber weiter unter Druck, da er gegen den schlimmsten Reputationsskandal seit Jahren vorgeht.

Die „CS brennt“, berichtet der Schweizer Finanzblog Inside Paradeplatz, und beschreibt die Zustände im Innern der Bank als desaströs.

Pierre-Olivier Bouée, COO der Credit Suisse, reichte seinen Rücktritt ein, nachdem der Verwaltungsrat der Bank Einzelheiten zu einer Überwachungsoperation erfahren hatte, die er gegen den scheidenden Leiter der Vermögensverwaltung der Credit Suisse, Iqbal Khan, angeordnet hatte. Der Sicherheitschef der Bank, Remo Boccali, ist ebenfalls zurückgetreten. Keiner der Mitarbeiter wird eine Abfindung  erhalten, sagte die Bank.