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Britische Großbank HSBC baut 10.000 Stellen ab

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Die britische HSBC will bis zu 10.000 Arbeitsplätze abbauen. Der neue Interims-CEO Noel Quinn will die Kosten radikal senken.

London, 6. Oktober (WNM) – Die britische HSBC  will bis zu 10.000 Arbeitsplätze abbauen. Der neue Interims-CEO Noel Quinn will die Kosten radikal senken.

Der Plan würde zu einer erheblichen Reduzierung der HSBC-Mitarbeiterzahl von rund 238.000 führen, berichtet die Financial Times. „Wir wissen seit Jahren, dass wir etwas gegen unsere Kosten tun müssen, deren größte Komponente die Menschen sind – jetzt endlich fassen wir das heiße Thema an. Wir fragen uns, warum wir in Europa so viele Menschen haben, wenn wir in Teilen Asiens zweistellige Renditen erzielen“, zitiert die FT einen anonymen Mitarbeiter.

Alle im Rahmen des aktuellen Plans vorgenommenen Stellenkürzungen kämen zu den 4.700 Entlassungen hinzu, die HSBC kürzlich angekündigt hat.

Die Bank sieht „ein zunehmend komplexes und herausforderndes globales Umfeld“, das durch niedrige Zinsen, Handelskonflikte und Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit gekennzeichnet sei.

Ein großer Teil dieser Stellenkürzungen wurde im Rahmen eines Programms namens „Project Oak“ durchgeführt, das Führungskräfte und Manager dazu ermutigen sollte, ihre Teams zu verkleinern, indem Mittel aus einem zentralen Geldtopf zur Deckung von Entlassungszahlungen bereitgestellt wurden.