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Shell nutzt Kunststoffabfälle zur Herstellung von Chemikalien

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Shell hat erfolgreich hochwertige Chemikalien aus Kunststoffabfällen hergestellt. Die als Pyrolyse bekannte Technik gilt als Durchbruch für schwer zu recycelnde Kunststoffe.

ATLANTA, USA, 25. November (WNM) – Das multinationale Mineralöl- und Erdgasunternehmen Royal Dutch Shell hat bekanntgegeben, dass es erfolgreich hochwertige Chemikalien aus einem flüssigen Ausgangsmaterial aus Kunststoffabfällen hergestellt hat. 

Die als Pyrolyse bezeichnete Technik gilt als Durchbruch für schwer zu recycelnde Kunststoffe und untermauert das Bestreben von Shell, bis 2025 eine Million Tonnen Kunststoffabfälle pro Jahr in seinen weltweiten Chemiefabriken zu verwenden. 

„Das ist sinnvoll für die Umwelt und unser Geschäft“, sagte Thomas Casparie, Executive Vice President des globalen Chemiegeschäfts von Shell. „Wir wollen Kunststoffabfälle, die mit herkömmlichen Methoden nur schwer zu recyceln sind, wieder zu Chemikalien verarbeiten und so einen Kreislauf bilden. Diese Chemikalien werden den wachsenden Anforderungen unserer Kunden nach qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Produkten gerecht.“ 

Das in Atlanta ansässige Unternehmen Nexus Fuels LLC hat kürzlich seine erste Lieferung an Pyrolyseflüssigkeit an das Chemiewerk von Shell in Norco im Bundestaat Louisiana in den USA überstellt. Shell arbeitet mit mehreren Unternehmen zusammen, die Kunststoffabfälle sammeln und wiederverwerten, um diese Lösung in den eigenen Chemiefabriken in Asien, Europa und Nordamerika auf industrielle und rentable Mengen zu skalieren.