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UBS reduziert CO2-relevante Vermögenswerte um 40 Prozent

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Der Anteil der nachhaltigen Anlagen in den Kundenportfolios der Schweizer Bank UBS ist 2019 um mehr als die Hälfte gestiegen. Gleichzeitig sind die Kredite an Öl- und Versorgungsunternehmen um mehr als 40 Prozent gesunken.

LONDON, 5. März (WNM/Reuters/Simon Jessop) – Der Anteil der nachhaltigen Anlagen in den Kundenportfolios der Schweizer Bank UBS ist 2019 um mehr als die Hälfte gestiegen. Gleichzeitig sind die Kredite an Öl- und Versorgungsunternehmen um mehr als 40 Prozent gesunken.

Insgesamt machten Investitionen, die etwa ökologische oder soziale Kriterien wie die Bekämpfung von Armut berücksichtigen, zum Jahresende 488 Milliarden Dollar aus, wie die Bank mitteilte. Dies entspreche 13,5 Prozent des gesamten Anlagevermögens. 

Im Gegenzug verringerte die Bank die Kredite an kohlenstoffbezogenen Aktivitäten wie Öl- und Versorgungsunternehmen um mehr als 40 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar.

Insgesamt verwaltet UBS etwa Vermögen von rund 3,6 Billionen Dollar.

„Als grösster wirklich globaler Vermögensverwalter stehen wir in der Verantwortung, eine Führungsrolle zu übernehmen und eine positive Zukunft für alle zu gestalten. Das gilt auch für zukünftige Generationen. Unser Ziel ist es, der bevorzugte Finanzanbieter für Kunden zu sein, die Kapital für die Erreichung der SDGs und des geordneten Übergangs zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft mobilisieren wollen“, sagte UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber in einer Erklärung.