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Studie: Neue Autos verschmutzen die Umwelt mehr als ältere Modelle

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Neuwagen produzieren aufgrund von Größe und Gewicht mehr Kohlendioxid als ältere Modelle. Das zeigen aktuelle Untersuchungen, berichtet der Guardian.

LONDON, 2 März (WNM/Guardian) – Neuwagen produzieren aufgrund von Größe und Gewicht mehr Kohlendioxid als ältere Modelle. Das zeigen aktuelle Untersuchungen, berichtet der Guardian. 

Autos, die die neuesten Emissionsstandards erreichen, verwenden sauberere Technologien für Verbrennungsmotoren, um die Luftverschmutzung zu bekämpfen. Der unaufhaltsame Anstieg der Nachfrage nach größeren, schwereren Modellen führte jedoch dazu, dass die durchschnittlichen Treibhausgasemissionen stiegen, zeigt eine aktuelle Studie der Konsumentengruppe Which?.

Die neueste Fahrzeuggeneration verursachte 7% mehr Emissionen als die nach früheren Standards hergestellten. Dies ergab ein Test von 292 Modellen, die seit 2017 in Großbritannien neu zugelassen wurden. Nach Angaben der Regierung machen Autos etwas mehr als 18% der britischen Emissionen aus, und die Eindämmung der Umweltverschmutzung durch den Sektor wird als entscheidend für die Bemühungen angesehen, die CO2-Emissionen des Landes bis 2050 auf Null zu senken. 

Insgesamt produzierten Autos, die die neuesten Emissionsvorschriften (Normen bekannt als Euro 6d und Euro 6d-temp) erfüllten, 162,1g CO2 pro Kilometer, 10,5g mehr als die der vorherigen Generation (Euro 6b und Euro 6c). 

Das war weit über dem Ziel von 95g, das Autohersteller bei allen EU-Verkäufen erfüllen müssen, um hohe Bußgelder zu vermeiden. Hersteller in ganz Europa bemühen sich, neue Elektromodelle herzustellen und zu verkaufen, um die Regeln zu erfüllen, obwohl viele auf Hybridmodelle setzen, die Verbrennung mit Batteriestrom kombinieren. 

Die Which?-Analyse ergab, dass die CO2-Emissionen in allen Segmenten des Automarkts, von kleineren Stadtautos bis hin zu SUVs, zunahmen, da die Hersteller mehr Technologie in ihre Autos packten. Die Emissionen stiegen im Hybridsegment zwischen den Generationen mit 31% am schnellsten, was teilweise auf das Gewicht zweier verschiedener Energiequellen zurückzuführen ist.