Shell nimmt erste eigene Schnellladesäule in Betrieb

| 19. Juli 2020, 14:37
Shell-Tankstelle (Shell)

HAMBURG, 18. Juli (WNM/Shell) - Der Ölkonzern Shell hat in Hamburg seine ersten eigenen Schnellladesäulen in Betrieb genommen. Im Dezember 2019 hatte Shell in einer Kooperation mit EnBW bereits die ersten Hochleistungsladesäulen ans Netz genommen.

Der landesweite Ausbau des Schnellladesäulen-Netzwerks an Shell Stationen schreitet voran. Nachdem bereits ein großer Teil der geplanten Hochleistungsschnellladestationen mit EnBW errichtet wurde, gingen am Schiffbeker Weg in Hamburg nun auch die ersten Shell eigenen Ladesäulen ans Netz. Bis Jahresende sind zahlreiche weitere Ladesäulen geplant. 

Die neuen Shell eigenen Schnellladesäulen liefern einheitlich mindestens 150 kW Leistung. Damit können Elektroauto-Fahrer binnen weniger Minuten bis zu 100 Kilometer Reichweite nachladen. Bei den Shell Recharge Ladesäulen handelt es sich um modulare DC-Hochleistungsschnellladestationen mit hoher Ausgangsleistung, die 400-VDC- und 800-VDC-Fahrzeuge unterstützen. Sie sind mit CCS- und CHAdeMO-Anschlüssen ausgestattet.

„Wir sind überzeugt, dass die Bedeutung der Elektromobilität im Pkw-Sektor zunehmen wird, und mit steigenden E-Auto-Zulassungen wird auch die Nachfrage nach Schnellladepunkten steigen. Bislang kann die öffentliche Infrastruktur von Schnellladesäulen einen solchen Anstieg kaum bewältigen“, sagte Jan Toschka, Chef des Shell Tankstellengeschäfts in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

In den kommenden Monaten soll der Ausbau der Schnellladeinfrastruktur an Shell Stationen weiter vorangetrieben werden.