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China: Investitionen in Erneuerbare Energien brechen ein

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Chinas hat in der ersten Jahreshälfte um 39 Prozent weniger in Erneuerbare Energien investiert als im Vorjahr, schreibt die Financial Times. 2018 hatte China die Solarenergie-Förderung gestrichen.

Peking, 25. November (WNM) – Nachdem die chinesische Wirtschaft seit mehr als einem Jahrzehnt von großzügigen Subventionen profitiert hat, hat die Regierung Mitte des vergangenen Jahres die Subventionen für Solar-Projekte gestrichen und die Förderung für Windkraft verringert. Das hat jetzt eine abrupte Verlagerung der Investitionen zur Folge, schreibt die Financial Times (https://www.ft.com/content/be1250c6-0c4d-11ea-b2d6-9bf4d1957a67).

Die neuen Rahmenbedingungen machen sich bemerkbar: Die chinesischen Investitionen in Erneuerbare Energien sind laut Bloomberg New Energy Finance von 76 Milliarden US-Dollar im ersten Halbjahr 2017 auf 29 Milliarden US-Dollar im ersten Halbjahr dieses Jahres gesunken. 

China ist sowohl das umweltfreundlichste als auch das umweltverschmutzendste Land der Welt. Es verfügt über mehr Wind- und Sonnenenergie als jedes andere Land und ist gleichzeitig der weltweit größte Erbauer neuer Kohlekraftwerke.

Die Emissionen des Landes erreichten im vergangenen Jahr ein Rekordhoch und machten 2018 mehr als die Hälfte des weltweiten Anstiegs der energiebedingten CO2-Emissionen aus, so die Internationale Energieagentur. In diesem Jahr dürften die chinesischen Emissionen um rund 3 Prozent im Vergleich zu 2018 steigen.