Gericht: Exxon Mobil hat Kosten der Klima-Regulierung ausreichend dargestellt

| 11. Dezember 2019, 12:04

NEW YORK, 10. Dezember (WNM/Reuters/ Brendan Pierson) - Der US-Bundesstaat New York hatte Exxon Mobil mit dem Vorwurf geklagt, dass das Unternehmen den Anlegern falsche Angabe zu den Auswirkungen zukünftiger Klima-Regulierungen auf das Exxon Mobil-Geschäft gemacht haben soll. Dadurch seien den Anlegern laut Anklage bis zu 1,6 Milliarden US-Dollar verloren gegangen, berichtet Reuters.

Exxon Mobil Corp hat den Fall nun gewonnen. Ein Richter hat festgestellt, dass Exxon Mobil die Anleger nicht getäuscht hat. Die Klage des Staates New York habe keine Beweise dafür erbracht, dass Anleger in die Irre geführt worden seien. 

Es handelte sich dabei um die erste von zahlreichen Klimawandel-Klagen gegen große Ölkonzerne, die vor Gericht gebracht werden. 

Die Generalstaatsanwältin Letitia James sagte in einer Erklärung, dass ihr Büro „weiterhin dafür kämpfen werde, dass Unternehmen für Handlungen verantwortlich gemacht werden, die die Gesundheit und Sicherheit der Amerikaner untergraben und gefährden“. Sie sagte nicht, ob sie Berufung einlegen werde. 

Exxon sagte, dass das Urteil das Unternehmens darin bestätigte, dass die Untersuchung „unbegründet“ gewesen sei. „Wir haben unseren Investoren genaue Informationen über die Risiken des Klimawandels zur Verfügung gestellt“, sagte Exxon Mobil-Sprecher Casey Norton in einer Erklärung.