BP nutzt Geodatenanalyse für Überwachung von Methanemissionen

| 29. Juni 2020, 14:00
BP investiert 5 Millionen Dollar in das Geodatenanalyse-Unternehmen Satelytics (Foto: BP)

BOCHUM, 29. Juni (WNM/BP) - BP investiert fünf Millionen Dollar in das Geodatenanalyse-Unternehmen Satelytics. Satelytics sammelt mit Hilfe von Satelliten, Drohnen und Flugzeugen hochauflösende Spektralbilder von der Erdoberfläche. Mit Hilfe eigener Algorithmen lassen sich diese Bilder kombinieren und somit Umweltveränderungen erkennen, insbesondere Produkt-Austritte oder Lecks.

BP nutzt die Technologie von Satelytics, um die eigenen Methanemissionen zu messen, zu überwachen und zu reduzieren.

„Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit einem einzigartigen Team von Wissenschaftlern und Technologen", erklärt Morag Watson, BP Senior Vice President of Digital Science and Engineering. „Mit Hilfe unserer Investition kann die Technologie von Satelytics weiter entwickelt werden und dabei helfen, die Digitalisierung der Industrie voranzutreiben.“

Anfang dieses Jahres hat BP die neue Strategie ausgegeben, bis zum Jahr 2050 oder früher ein klimaneutrales Unternehmen zu werden. Auf dem Weg dahin hat sich das Unternehmen zehn Ziele gesetzt, eines davon lautet, bis zum Jahr 2023 Methan-Messeinrichtungen an allen bestehenden großen Öl- und Gasverarbeitungsanlagen einzurichten.