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Ford recycelt McDonald’s-Kaffeebohnen in Autoteilen

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Ford Motor Company und McDonald’s USA werden die getrocknete Schale von Kaffeebohnen in einem Material wiederverwerten, mit dem Autoteile wie etwa das Scheinwerfergehäuse verstärkt werden können.

CHICAGO, 29. Januar (WNM/Ford/McDonald‘s) – Ford Motor Company und McDonald’s USA werden Kaffeebohnen in Autoteilen wiederverwerten. 

Jedes Jahr lösen sich beim Rösten auf natürliche Weise viele Millionen Kilogramm an Kaffeespreu – die getrocknete Haut der Bohnen. Ford und McDonald’s haben herausgefunden, dass Spreu in ein haltbares Material umgewandelt werden kann, um bestimmte Fahrzeugteile zu verstärken. Durch Erhitzen der Spreu auf hohe Temperaturen unter niedrigem Sauerstoffgehalt, das Mischen mit Kunststoff und anderen Zusatzstoffen und das Verwandeln in Pellets kann das Material in verschiedene Formen gebracht werden. 

Das Spreu-Gemisch erfüllt die Qualitätsanforderungen für Teile wie das Scheinwerfergehäuse und andere Komponenten im Innenraum und unter der Motorhaube. Die daraus gewonnen Komponenten sind etwa 20 Prozent leichter und benötigen während des Formprozesses bis zu 25 Prozent weniger Energie. Die Wärmeeigenschaften des Spreu-Gemisches sind laut Ford deutlich besser als das derzeit verwendete Material. 

McDonald’s erhofft sich damit einen erheblichen Teil der angefallenen Kaffeespreu in Nordamerika an Ford los zu werden, um diese zu recyceln. Teil des Vorhabens sind auch die Firmen Varroc Lighting Systems, das die Scheinwerfer liefert, und Competitive Green Technologies, das die Kaffeespreu verarbeitet.