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China: Provinz reduziert Bildschirm-Zeiten für Schüler drastisch

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Die ostchinesische Provinz Zhejiang hält zuviel Computer-Zeiten für Schüler für schädlich.

Die Xinhua meldet:

Die Bildungsabteilung in der ostchinesischen Provinz Zhejiang plant, Hausaufgaben durch Apps auf elektronischen Geräten zu verbieten, um die Myopiequote zu senken.

Die Bildungsabteilung der Provinz veröffentlichte in dieser Woche einen Richtlinienentwurf zur Prävention von Kurzsichtigkeit bei Schülern, um öffentliche Standpunkte zu ziehen.

Grundschüler und Mittelschüler werden verboten, elektronische Geräte ohne Erlaubnis in die Klassenzimmer zu bringen, hieß es. Lehrer dürfen nicht länger als 30 Prozent der Unterrichtszeit mit elektronischen Geräten arbeiten und grundsätzlich nur Hausaufgaben in Papierform zuweisen.

Die Agentur ordnet auch an, die Hausaufgaben der Schule einzuschränken und die Zeit für Pausen, Sport und außerschulische Aktivitäten zu verlängern.

Durch die Vielzahl an Maßnahmen soll die Myopiequote bei Kindern und Jugendlichen in den nächsten fünf Jahren bis zum Jahr 2023 um jährlich 0,5 Prozentpunkte gesenkt werden.

Ziel ist es, die Myopie-Raten für Schüler der Grund-, Mittel- und Oberstufe auf 38 Prozent, 60 Prozent und 70 Prozent zu senken.

Erhöhte Schulbelastung und übermäßiger Gebrauch von elektronischen Geräten werden als die Hauptursachen für die Verschlechterung des Sehvermögens angesehen. Heutzutage verwenden Lehrer Messaging-Apps, um Hausaufgaben zuzuweisen und mehr für Apps auf intelligenten Geräten.

Als Antwort auf einen Vorschlag der nationalen politischen Berater sagte das Bildungsministerium, dass es den Lehrern nicht erlauben wird, die WeChat- oder QQ-Messaging-Apps zur Zuweisung von Hausaufgaben zu verwenden und die Eltern zu bitten, die Hausaufgaben der Schüler zu bewerten.

Im August ordnete das Ministerium grundsätzlich nur Papieraufgaben für Grundschüler und Mittelschüler an.