Goldman Sachs warnt Investoren vor Bitcoin

| 29. Mai 2020, 11:42

NEW YORK CITY, 29. Mai (WNM/Goldman Sachs) - In einer aktuellen Investoren-Präsentation titelt Goldman Sachs: „Kryptowährungen einschließlich Bitcoin sind keine Anlageklasse“ (https://resources.goldman.com/content/dam/pwm/direct-links/isg-calls/client_call_materials_27May20.pdf?sa=n&rd=n). Goldman Sachs nennt fünf Gründe für diese Einschätzung von Kryptowährungen:

- Sie generieren keinen Cashflow wie Anleihen.

- Sie generieren durch globales Wirtschaftswachstum keine Einnahmen.

- Sie bieten Sie aufgrund ihrer instabilen Korrelationen keine konsistenten Diversifizierungs-Vorteile. 

- Sie sind kein Schutz gegen Volatilität – wie die historische Volatilität von 76 Prozent zeigt (am 12. März 2020 fiel der Preis für Bitcoin an einem Tag um 37 Prozent).

- Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sie eine Absicherung gegen Inflation bieten.

Goldman Sachs rät den Investoren: „Wir glauben, dass eine Anlageform, dessen Wert in erster Linie davon abhängt, ob jemand anderes bereit ist, einen höheren Preis dafür zu zahlen, für unsere Kunden keine geeignete Investition ist. Wir glauben auch, dass Hedge-Fonds den Handel mit Kryptowährungen aufgrund ihrer hohen Volatilität zwar attraktiv finden, diese Anziehungskraft jedoch keine tragfähige Anlage-Grundlage darstellt. Wir empfehlen Bitcoin weder auf strategischer noch auf taktischer Grundlage für die Anlageportfolios der Kunden, auch wenn sich die Volatilität für Momentum-orientierte Händler eignet.“