„Recyceltes“ Plastik aus Europa endet in asiatischen Meeren
Fast ein Drittel des europäischen Plastikmülls, das zum Recycling exportiert wird, wird nicht wiederverwertet sondern landet in den Ozeanen.
Fast ein Drittel des europäischen Plastikmülls, das zum Recycling exportiert wird, wird nicht wiederverwertet sondern landet in den Ozeanen.
Die Konzentration von Mikroplastik im Sediment entlang der mittleren Elbe und flussabwärts ist rund 600.000 Mal höher als im Wasser. Andere deutsche Flüsse wie Rhein, Main, Donau und Weser zeigen ähnliche Werte.
Die Ozeanversauerung bedroht Lebewesen mit Kalkschalen – etwa Muscheln oder Meeresschnecken – und hat so gravierende Auswirkungen auf die gesamte Nahrungskette, bis hin zu Fischen und Meeressäugetieren.
Durch den Klimawandel schmilzt das arktische Eis. Schadstoffe, die über weite Strecken in die Arktis gelangt sind und sich dort jahrzehntelang angereichert haben, werden wieder freigesetzt.
Der Verbrauch von Einwegplastik wie Masken, Visiere oder Handschuhe, aber auch Verpackungen von Essenslieferungen, ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie um 250 bis 300 Prozent gestiegen.
Rund um Bohrlöcher, aus denen in der Nordsee Erdöl oder Erdgas gefördert wurde, treten erhebliche Mengen des Treibhausgases Methan unkontrolliert ins Wasser aus. Diese Leckagen machen einen signifikanten Teil des gesamten Methanbudgets der Nordsee aus.
Kleine Habitatinseln beherbergen weniger Individuen und weniger Arten als Lebensräume der gleichen Größe und Struktur, die aber in größeren Habitatflächen liegen. Auch werden diese stärker von wenigen, dafür aber sehr häufigen Arten dominiert.
Entsalzungstechnologien entfernen gelöste Stoffe aus dem Wasser und bereiten es damit für unterschiedliche Anwendungen auf. Deutsche Wissenschaftler ermöglichen die beschleunigte Entwicklung verbesserter Materialien und Verfahren, die zu einer effizienteren Wasseraufbereitung führen soll.
Viel mehr Wertstoffe wie Glas, Papier und Plastik werden heute getrennt gesammelt. Dennoch enden noch immer viele Wertstoffe in der Restmülltonne, obwohl sie dort nicht hingehören.
Die arktische Meereisausdehnung ist so gering wie noch nie. Besonders weit hat sich das Eis vor der sibirischen Küste zurückgezogen, so dass die Nordostpassage bereits Mitte Juli eisfrei war.