WNM - 28. Juli 2026 - Transocean, ein in der Schweiz ansässiges Offshore-Bohrunternehmen, hat eine bedeutende Vereinbarung mit Equinor über den Einsatz von drei seiner Halbtaucherbohrinseln auf dem norwegischen Festlandsockel bekannt gegeben. Die Umsetzung steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Lizenzen. Dieser neue Vertrag erhöht den Auftragsbestand von Transocean um eine Milliarde US-Dollar für sieben Bohrinseljahre, ohne Berücksichtigung etwaiger Zusatzleistungen.
Bei den eingesetzten Bohranlagen handelt es sich um drei Cat-D-Modelle, die speziell für die harten norwegischen Winter konzipiert und ursprünglich für die Bedürfnisse von Equinor gebaut wurden. Die Basistagesrate für diese Anlagen beträgt 399.000 US-Dollar, wird aber voraussichtlich durch Anpassungen vor Betriebsbeginn auf über 400.000 US-Dollar steigen.
Keelan Adamson, CEO von Transocean, erklärte: „Diese Vereinbarung über sieben Jahre Bohranlagenbetrieb unterstreicht die Stärke und Widerstandsfähigkeit des anspruchsvollen norwegischen Marktes für Bohrungen unter extremen Bedingungen sowie unsere enge Partnerschaft mit Equinor.“ Adamson betonte zudem die gemeinsamen Bemühungen zur Steigerung der Anlageneffizienz, zur Optimierung der Bohrlochkosten und zur Gewährleistung eines sicheren Betriebs.
Die Transocean Enabler wird nach Abschluss ihres aktuellen Projekts ab dem ersten Quartal 2028 ein dreijähriges Programm erhalten. Die Transocean Encourage wird Anfang 2028 eine zweijährige Kampagne starten und ihre bisherige Rolle fortsetzen. Die Transocean Endurance wird nach ihrer Rückkehr aus Australien im zweiten Quartal 2027 ein zweijähriges Programm starten.
Diese Ankündigung folgt unmittelbar auf Transoceans jüngsten Erfolg bei der Sicherung von Verträgen für weitere Bohrinseln in norwegischen und australischen Gewässern.
