China stellt acht staatlichen Finanzunternehmen rund 360 Milliarden Yuan zusätzliches Kapital zur Verfügung. Das entspricht etwa 53 Milliarden US-Dollar. Damit sollen die Institute widerstandsfähiger werden und mehr Spielraum für die Finanzierung der Wirtschaft erhalten.
Hintergrund der Milliardenhilfe ist Pekings Versuch, das Finanzsystem frühzeitig gegen Risiken abzusichern und zugleich die Kreditvergabe anzukurbeln. Bereits im vergangenen Jahr hatte China seine großen Staatsbanken mit 500 Milliarden Yuan zusätzlichem Kapital gestärkt.
Anzeichen für eine akute Bankenkrise gibt es bislang nicht. Die erneute milliardenschwere Kapitalzufuhr zeigt jedoch, dass Peking seine Finanzinstitute angesichts der Immobilienkrise, hoher kommunaler Schulden und schwacher Kreditnachfrage vorsorglich widerstandsfähiger machen will.
