Die italienische Wirtschaft ist im zweiten Quartal weiter gewachsen und hat die Erwartungen trotz eines schwächeren internationalen Umfelds übertroffen. Das BIP stieg im Quartalsvergleich um 0,2 Prozent, das jährliche Wachstum wird nun auf rund ein Prozent prognostiziert.
Die Zahlen untermauern Italiens Ruf als eine der widerstandsfähigsten großen Volkswirtschaften der Eurozone in einer Zeit, in der die Auslandsnachfrage weiterhin schwach und das Wachstum in Europa uneinheitlich ist.
Die Binnennachfrage stützt die Wirtschaftstätigkeit weiterhin, obwohl exportorientierte Sektoren unter dem Druck einer schwächeren globalen Nachfrage stehen.
Die Daten deuten zudem auf einen im Großen und Ganzen soliden Arbeitsmarkt hin: Die Beschäftigung ist höher als vor einem Jahr und die Arbeitslosigkeit niedriger, obwohl die Zahl der unbefristeten Arbeitsplätze im Vergleich zum Vormonat zurückging.
Den veröffentlichten Zahlen zufolge übertraf Italien sowohl Deutschland als auch Frankreich beim Wachstum, Nur Spanien ist noch besser,
Die Regierung von Georgia Meloni sagt, die Daten bestätigten, dass sich die Wirtschaft trotz internationaler Herausforderungen besser entwickle als erwartet.
