Iran stellt harsche Forderungen an die USA

Der Iran knüpft die Öffnung der Straße von Hormus an neue Bedingungen. Es dürfte den USA schwer fallen zuzustimmen.

Ein vom iranischen Präsidialamt veröffentlichtes Foto zeigt den iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian bei einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Teheran am 8. August 2026. Oman erklärte am selben Tag, die Verhandlungen mit dem Iran über die künftige Verwaltung der Straße von Hormus verliefen „positiv und konstruktiv“, warnte jedoch vor wiederholten Angriffen auf Schiffe, da Teheran die Blockade der wichtigen Wasserstraße aufrechterhielt. (Foto: Iranisches Präsidialamt / AFP)

WNM – 8. August 2026 – Der Oberste Nationale Sicherheitsrat Irans will die Straße von Hormus werde erst wieder öffnen, wenn die USA ihr Verhalten ändern. In einer am Samstag veröffentlichten Erklärung erhob der Rat neue Forderungen, die die Verhandlungen über ein Abkommen zur Regelung der Wasserstraße und des Schiffsverkehrs erheblich erschweren dürften. Die Times of Israel geht davon aus, dass die Amerikaner die Forderungen ablehnen müssten.

Das iranische Staatsfernsehen veröffentlichte die Erklärung des Sekretärs des Rates, Mohammad Bagher Zolghadr, der zugleich Kommandeur der mächtigen Islamischen Revolutionsgarden ist.

Die USA dürften demnach den Iran nie wieder bedrohen, heißt es in der Erklärung. Die Amerikaner müssten den Krieg mit Iran und seinen bewaffneten Verbündeten in der Region endgültig beenden. Die USA müssten die Seeblockade iranischer Häfen aufheben und ihre Truppen aus dem Gebiet abziehen. Außerdem müssten sie den Iran für die Kriegsschäden vollständig entschädigen, die Sanktionen aufheben und eingefrorene Vermögenswerte bedingungslos freigeben.

USA bereiten weiteren Krieg gegen den Iran vor

Die amerikanische Regierung hat unterdessen die US-Rüstungsindustrie aufgefordert, die Produktion und Lieferung von Waffen, darunter auch Munition, die aufgrund des Krieges mit dem Iran extrem knapp ist, massiv zu steigern. Dies berichtete die Washington Post unter Berufung auf ein Memo des Verteidigungsministeriums.

Der stellvertretende Verteidigungsminister Steve Feinberg schrieb am vergangenen Mittwoch an die Branchenführer und wies darauf hin, dass sie innerhalb von 21 Tagen Pläne vorlegen müssten, um „deutlich schnellere und aggressivere Lieferpläne und/oder eine gesteigerte Produktion kritischer Fähigkeiten“ zu erreichen.

„Jahrelange Entwicklungszyklen sind nicht akzeptabel“, schrieb Feinberg. „Wir müssen unsere Programmpläne drastisch beschleunigen und unsere Produktionskapazitäten jetzt ausbauen.“

Es gab mehrere Berichte über einen Mangel an Munition in den USA, insbesondere an Patriot-Abfangraketen. Trump hatte zuvor erklärt, die Armee verfüge über „enorme Mengen“ an Munition und postete auf Truth Social, dass „große Mengen hergestellt und nach Bedarf in die USA geliefert werden“.

Ein Pentagon-Beamter sagte am Samstag dem katarischen Sender Al Jazeera, die USA verfügten über genügend Munition, „um einen Krieg zu führen“.

„Wir verfügen über ausreichend Munition für die anstehende Aufgabe“, sagte Jarred Conley, stellvertretender Leiter der Defence Innovation Unit (DIU) im US-Verteidigungsministerium.

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