Bunds unter Druck: 30-jährige Rendite nähert sich vier Prozent

Der Ausverkauf bei deutschen Staatsanleihen hat sich im asiatischen Handel am Mittwoch fortgesetzt.

Besonders am langen Ende der Zinskurve bleibt der Druck hoch. Die Rendite 30-jähriger Bundesanleihen nähert sich der Marke von vier Prozent, nachdem sie am Dienstag bis auf rund 3,92 Prozent gestiegen war.

Auch die richtungsweisende zehnjährige Bund-Rendite legte kräftig zu und erreichte zeitweise rund 3,57 Prozent. Steigende Renditen gehen mit fallenden Anleihekursen einher.

Bunds stehen damit im Sog eines weltweiten Ausverkaufs langlaufender Staatsanleihen. Höhere Ölpreise und neue Inflationssorgen verstärken die Erwartung, dass die Zinsen länger hoch bleiben könnten. Auch US-Treasuries und japanische Staatsanleihen gerieten zuletzt deutlich unter Druck.

Zusätzliche Aufmerksamkeit gilt am Mittwoch dem Angebot neuer Bunds. Deutschland will langlaufende Papiere im Volumen von insgesamt 2,5 Milliarden Euro aufstocken.

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