Trump-Medien zur Wahl: AfD als MAGA-Schwester

Für das Trump-Lagre ist der AfD-Sieg ein Erfolg von Gleichgesinnten. Auch Trump gratuliert – sehr zum Verdruss von Friedrich Merz.

Donald Trump hat den Wahlerfolg der AfD als „wirklich großen Abend“ begrüßt. Die AfD nannte er auf seiner privaten Website Truth zwar nicht mit Namen , schrieb aber: „Wow! Die populistische Partei in Deutschland hatte gerade einen wirklich 
großen Abend.“ Er fügte hinzu: „Sie sind auf dem Vormarsch“. In Anlehnung an seinen Maga-Slogan „Make America Great Again“ fügte der amerikanische Präsident das auf Deutschland umgemünzte Akronym „MGGA“ hinzu, was offenbar 
„Make Germany Great Again“ bedeuten soll (Macht Deutschland wieder großartig).

Bundeskanzler Friedrich Merz sagte darauf hin einen telefonischen Termin mit dem Präsidenten ab.

Mehrere konservative und rechte US-Medien haben nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt über das Ergebnis und die Folgen für die deutsche Politik berichtet.

Brei­tbart bezeichnete die Wahl als „Bombshell“-Ergebnis. Das Portal schrieb von einem „klaren Regierungsmandat“ für die AfD und bezeichnete sie als „populistisch-souveränistische“ und gegen Massenmigration gerichtete Partei.

The Gateway Pundit stellte nach der Wahl die sogenannte Brandmauer gegen die AfD in den Mittelpunkt. Das Portal schrieb, „Establishment-Kräfte“ griffen auf Brandmauern zurück, wenn rechte Parteien mehr Stimmen erhielten.

In einem weiteren Beitrag behauptete The Gateway Pundit, die AfD sei durch die Auszählung der Briefwahlstimmen um einen weitergehenden Wahlsieg gebracht worden. Das Portal zitierte dabei einen Anwalt, der von Anzeichen einer „systematischen Manipulation“ sprach.

Bei PJ Media schrieb Autor Charlie Martin, die Reaktion der deutschen Presse habe „knapp unter Panik“ gelegen. Er verglich die AfD mit der amerikanischen MAGA-Bewegung.

The American Conservative bezeichnete das Ergebnis als historischen Wahlsieg. Das Magazin schrieb, die Kombination aus Nationalismus, Populismus und Ablehnung von Massenmigration finde unter deutschen Wählern zunehmend Unterstützung.

Townhall schrieb von einer Wahl, die das politische Establishment Deutschlands „bis ins Mark erschüttert“ habe. Autor Matt Vespa verwies auf die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz, seinen politischen Kurs trotz des Ergebnisses fortzusetzen, und schrieb: „Das ist der Grund, warum die AfD gewonnen hat.“

Bei HotAir schrieb Beege Welborn, die AfD habe „die Welt schockiert und das deutsche politische Establishment erschüttert“.

In einem weiteren Beitrag bei HotAir schrieb David Strom, das deutsche Establishment sei nach dem AfD-Sieg „verängstigt“.

Die Redaktion von National Review schrieb, der AfD-Wahlsieg sei kein Vorzeichen eines kommenden „Vierten Reiches“. Die Regierungsparteien müssten die „legitimen Sorgen der Wähler“ angehen, die zum Aufstieg der AfD beitrügen.

Der Daily Caller bezeichnete das Ergebnis als historischen Sieg für Deutschlands rechte AfD und berichtete über die 43,8 Prozent der Stimmen sowie über mögliche Wege zu einer Regierungsbildung.

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