Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sank das durchschnittliche Ergebnis im Lesen gegenüber 2022 um 14 Punkte.
Damit liegt die Leseleistung der US-amerikanischen Jugendlichen auf einem der niedrigsten Werte seit Beginn der Teilnahme der USA an der PISA-Studie im Jahr 2000.
Nach Angaben der OECD nahmen an PISA 2025 weltweit rund 760.000 Jugendliche aus 91 Ländern und Volkswirtschaften teil. Getestet wurden unter anderem Fähigkeiten in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften.
In den USA blieben die Ergebnisse in Mathematik und Naturwissenschaften laut OECD gegenüber 2022 weitgehend stabil. Beim Lesen erreichten 74 Prozent der getesteten Jugendlichen mindestens Kompetenzstufe zwei. Im OECD-Durchschnitt waren es 69 Prozent.
13 Prozent der US-Teilnehmer erreichten laut OECD besonders hohe Kompetenzstufen im Lesen. Im OECD-Durchschnitt lag dieser Anteil bei sechs Prozent.
Der Rückgang der Leseleistungen betrifft nicht nur die USA. Laut OECD sanken die Ergebnisse auch in zahlreichen anderen Mitgliedstaaten.
Die OECD weist bei den US-Daten zudem auf methodische Einschränkungen hin. Bestimmte Vorgaben zur Stichprobe und zu den Teilnahmequoten wurden in den Vereinigten Staaten nicht vollständig erreicht.
