USA und China bereiten Gipfel vor

Bei der Künstlichen Intelligenz (KI) gibt es eine Annäherung, bei den Rohstoffen nicht.

Eine chinesische Delegation trifft am 20. September 2026 in New York zu einem Treffen mit US-Finanzminister Scott Bessent und dem chinesischen Vizepremier He Lifeng ein. (Foto: kena betancur / AFP)
Eine chinesische Delegation trifft am 20. September 2026 in New York zu einem Treffen mit US-Finanzminister Scott Bessent und dem chinesischen Vizepremier He Lifeng ein. (Foto: kena betancur / AFP)

US-Finanzminister Scott Bessent und Chinas Vizepremier He Lifeng haben am Sonntag in New York über Handel, Seltene Erden und Künstliche Intelligenz beraten. Bessent erklärte anschließend, beide Seiten hätten sich auf einen Dialog über KI verständigt.

Weiter umstritten bleibt die Versorgung mit Seltenen Erden und kritischen Mineralien. Die USA werfen China vor, bei zugesagten Lieferungen nicht ausreichend entgegenzukommen. Peking hatte im Zuge des Handelsstreits Exportbeschränkungen für wichtige Rohstoffe verhängt.

Für Europa ist der Streit besonders heikel. Die europäische Industrie ist bei zahlreichen Seltenen Erden und daraus hergestellten Magneten stark von China abhängig. Die Rohstoffe werden unter anderem für Autos, Windkraftanlagen, Elektronik und Hochtechnologie benötigt.

Die Fragen zu Rohstoffen, Handel und KI werden auch beim Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping am Donnerstag in Washington eine Rolle spielen.

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