Mehr als 180 Millionen Menschen im Mittelmeerraum leben in Regionen mit sehr knappen Wasserressourcen. Vertreter aus 42 Mitgliedstaaten der Union für den Mittelmeerraum haben bei einem Treffen in Rom neue gemeinsame Maßnahmen gegen Wasserknappheit vereinbart. Das Ministertreffen fand am Montag, 28. September, statt.
Mehr Geld für Wasserprojekte
Mit der „Rome Initiative on Water“ sollen Staaten leichter technische Unterstützung und Finanzierung für Wasserprojekte erhalten. Im Fokus stehen vor allem Länder im südlichen und östlichen Mittelmeerraum.
Außerdem beschlossen die Teilnehmer Rahmenwerke für die Finanzierung von Wasserprojekten, die Digitalisierung der Wasserwirtschaft und eine engere Abstimmung mit Landwirtschaft, Energieversorgung und Umweltschutz.
Region stark unter Druck
Nach Angaben der Union für den Mittelmeerraum leben mehr als 180 Millionen Menschen in der Region unter Bedingungen starker Wasserknappheit. Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Landwirtschaft und steigender Wasserbedarf verschärfen die Lage.
Die Beschlüsse sollen bis 2030 umgesetzt werden und auch in die internationale Wasserpolitik einfließen.
