USA: Ölkonzerne bewerben Erdgas als Klima-Lösung
Die Öl-Lobby in den USA startet eine große Kampagne und will sich als Teil der Lösung in der Klimakrise positionieren. Erdgas wird als umweltschonende Alternative zu Kohle beworben.
Die Öl-Lobby in den USA startet eine große Kampagne und will sich als Teil der Lösung in der Klimakrise positionieren. Erdgas wird als umweltschonende Alternative zu Kohle beworben.
Elf Pensions- und Investmentfonds fordern erstmals in Großbritannien eine Bank dazu auf, keine Kredite mehr an fossile Brennstoff-Projekte zu vergeben.
Der staatliche norwegische Öl- und Gaskonzern Equinor will die Treibhausgasemissionen aus den eigenen Öl- und Gasfeldern in Norwegen im nächsten Jahrzehnt um 40 Prozent reduzieren.
Der Ölkonzern BP verkauft ein Bündel an Nordsee-Anlagen um 625 Millionen US-Dollar an Premier Oil. Der Grund seien steuerschonende Effizienz-Maßnahmen und der Druck, sich aus dem Öl- und Gasgeschäft weiter zurück zu ziehen, schreibt die BBC.
Um die langfristigen Klima-Ziele zu erreichen, muss China den Bau aller neuen Kohlekraftwerke stoppen. Das zeigt eine aktuelle Studie, die unter Mitwirkung von Wissenschaftlern der chinesischen Regierung erstellt wurde.
BP hat im vergangenen Jahr eine Tochtergesellschaft gegründet, um bis 2025 fünf Unternehmen im Wert von jeweils einer Milliarde US-Dollar zu gründen. Ziel sei es, die „doppelte Herausforderung“ zu meistern, mehr Energie mit weniger Kohlendioxidemissionen bereitzustellen. Das berichtet die Financial Times.
Die Private Equity-Fonds KKR und TPG haben vereinbart, bis April über die positiven sowie negativen Umwelt-Auswirkungen ihrer Beteiligungen Bericht zu erstatten, berichtet die Financial Times. KKR und TPG sind zwei der weltweit größten PE-Fonds mit einem Gesamtvermögen von rund 330 Milliarden US-Dollar.
Royal Dutch Shell wird die selbst auferlegten Investitionsziele für „grüne“ Energieprojekte in der Höhe von bis zu sechs Milliarden US-Dollar im Zeitraum von 2016 bis Ende 2020 wohl nicht erreichen. Das berichtet der Guardian.
Die Finanzwelt hat zu lange gebraucht, um Investitionen in fossile Brennstoffe zu stoppen. Diese Verzögerung könnte zu einem starken globalen Temperaturanstieg führen, warnte der Gouverneur der Bank of England, Mark Carney, in einem Interview mit der BBC.
Russland und die Ukraine haben ein Fünfjahresabkommen unterzeichnet. Damit wird der russische Gastransits über die Ukraine nach Europa gesichert.