Dürre bleibt in weiten Teilen Europas kritisch

Frankreich, Luxemburg, Deutschland, der Osten Österreichs sowie große Teilen des mittleren Donaubeckens sind betroffen.

Dürre (Francesco Ungaro from Pexels)
Dürre (Francesco Ungaro from Pexels)

Ende Oktober bewertete die Europäische Dürre-Beobachtungsstelle die Lage in großen Teilen des Kontinents weiterhin als kritisch. Zwar hatten sich die Bedingungen zu Beginn des Monats leicht verbessert, die Trockenheit blieb jedoch in zahlreichen Regionen ausgeprägt.

Nach Angaben der Bachtungsstelle bestanden Alarmbedingungen unter anderem in Frankreich, Luxemburg und Deutschland sowie in großen Teilen des mittleren Donaubeckens. Betroffen waren auch kleinere Gebiete in Nord- und Süditalien, im Osten Österreichs und auf dem Balkan.

Eine niedrigere Warnstufe galt in deutlich größeren Gebieten. Dazu gehörten große Teile Deutschlands und Frankreichs, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Großbritannien und Irland. Auch die Alpen, weite Teile Italiens, der Balkan, Teile Skandinaviens und Regionen in Mittelosteuropa waren betroffen.

Die Trockenheit fiel mit ungewöhnlich hohen Temperaturen zusammen. Anfang Oktober lagen die Temperaturen nach Angaben der EU-Beobachtungsstelle in Europa über dem Durchschnitt. Lokale Hitzewellen traten im Mittelmeerraum sowie in Regionen an Nord- und Ostsee auf.

Die Europäische Dürrebeobachtungsstelle bewertet die Lage mithilfe eines kombinierten Indikators, der Niederschlag, Bodenfeuchte und den Zustand der Vegetation berücksichtigt. Für Landwirtschaft, Ökosysteme und Wasserressourcen bleibt die anhaltende Trockenheit in vielen Regionen Europas ein Belastungsfaktor.

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